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Nutzungsbedingungen

1. Eigenständiges Angebot und Zugang

MYNA betreibt Zäme eigenständig. Die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Zürich betreibt die Hauptwebsite, bietet jedoch nicht den KI-Gesprächsdienst an. Die gemeinsame Domain ändert die tatsächlichen gesetzlichen Verantwortlichkeiten nicht.

Zäme ist derzeit nur in einer geschlossenen Testphase auf persönliche Einladung verfügbar. Der Einladungslink ist einmal verwendbar und berechtigt die erste Person mit bestätigtem MYNA-Konto, die ihn einlöst. Geben Sie Links nicht öffentlich weiter. Ein MYNA-Konto allein gewährt keinen Zugang. MYNA kann Einladungen und Zugänge widerrufen; das Ablaufdatum des Links beendet einen bereits erteilten Zugang nicht automatisch. Ein Termin für eine allgemeine Freigabe ist nicht zugesagt. Die App setzt zusätzlich ein persönliches MYNA-Login voraus. Schützen Sie Ihre Zugangsdaten und verwenden Sie keine fremden Konten. Vor der Erfassung jedes Buchs werden eine gesonderte Datenfreigabe und die getrennte Zustimmung zu diesen Bedingungen verlangt. Ohne Zustimmung können Sie die App ungenutzt verlassen; Rechtstexte sind ohne Anmeldung zugänglich.

2. Testumfang und echte Personenprofile

Standardmässig sind ausschliesslich erfundene Profile freigegeben. Verwenden Sie erfundene Namen, Lebensgeschichten und Erinnerungen, die keine echten Personen beschreiben. Die Freigabearten für echte Profile sind serverseitig gesperrt; allein eine Zustimmung hebt diese Sperre nicht auf. Die App kann nicht zuverlässig erkennen, ob als erfunden deklarierte Inhalte tatsächlich echte Personen beschreiben.

Eine begrenzte Nutzung mit echten Profilen setzt eine gesonderte Betriebsfreigabe von MYNA für das jeweilige Konto nach Prüfung von Anbietervereinbarungen, Datenübermittlung und Risiken voraus. Eine solche Freigabe ist keine medizinische Zulassung und ersetzt weder gültige Einwilligung noch tatsächliche Vertretungsbefugnis. Gesundheitsangaben werden nicht gezielt erfasst; geben Sie keine Diagnosen, Medikamentenlisten, intimen Angaben, Zugangsdaten oder vertraulichen Informationen über unbeteiligte Personen ein.

Für angemeldete Konten besteht derzeit keine Personenquote oder angesammelte Gesprächszeitquote. Einzelne Gespräche sind technisch auf höchstens zehn Minuten begrenzt. Technische Missbrauchsgrenzen, Anbieterbudgets und Verfügbarkeit können Starts beschränken. Sprachnotizen und alternative Sprachschnittstellen sind in der öffentlichen App deaktiviert.

3. Informierte Beteiligung

Informieren Sie vor Beginn jede beteiligte erwachsene Person verständlich darüber, dass sie mit einer KI spricht und ihre Stimme sowie Gesprächsinhalte von den in der Datenschutzerklärung genannten Diensten auch im Ausland verarbeitet werden. Eine Mikrofonfreigabe durch eine einzelne Person ist keine Zustimmung der übrigen Anwesenden. Vor jedem Gespräch verlangt die App eine erneute ausdrückliche Bestätigung für alle Anwesenden. Prüfen Sie dies tatsächlich; die Bestätigung ersetzt keine erforderliche Vertretungsbefugnis. Nehmen Sie keine unbeteiligten Personen auf.

Bei freigegebenen echten Profilen muss die urteilsfähige Person freiwillig und informiert ausdrücklich zustimmen. Eine Vertretung darf nur handeln, wenn ihre tatsächliche Befugnis diese Entscheidung umfasst. Angehörigenstatus alleine genügt nicht. Bestehen Zweifel an Urteilsfähigkeit, Vertretung oder Bereitschaft, beginnen Sie keine Verarbeitung und kontaktieren MYNA. Respektieren Sie Ablehnung, erkennbares Unwohlsein und den Wunsch nach Stopp auch bei bestehender Vertretung.

Die Datenfreigabe ist für die Zukunft widerrufbar und wird separat von diesen Bedingungen erteilt. Die Datenschutzerklärung selbst ist keine Einwilligung. Bei Widerruf werden die buchbezogenen Funktionen gesperrt; die übrigen gesetzlichen Rechte bleiben bestehen.

4. Grenzen der KI und Verantwortung beim Gebrauch

Zäme ersetzt keine menschliche Begleitung, Betreuung, medizinische Beratung, Diagnose, Therapie oder Notfallhilfe. Ein gesundheitlicher Nutzen ist nicht belegt. Es gibt keine menschliche Gesprächsüberwachung, verlässliche Krisenerkennung oder automatische Alarmierung. Bei medizinischen Notfällen in der Schweiz wählen Sie 144.

KI-Antworten können unzutreffend, unangemessen oder belastend sein. Treffen Sie keine medizinischen oder anderen wichtigen Entscheidungen allein aufgrund solcher Antworten. Beenden Sie Gespräche bei Unwohlsein. Lassen Sie Personen, die Unterstützung benötigen, nicht allein auf Zäme angewiesen sein.

Prüfen Sie KI-Zusammenfassungen vor ihrer Übernahme, korrigieren Sie Fehler oder verwerfen Sie den Vorschlag. Verwenden Sie die App weder zur Überwachung oder Täuschung noch zur rechtswidrigen Erfassung fremder Daten. Umgehen Sie keine Zugangssperren, Freigabeprüfungen oder technischen Sicherheitsgrenzen.

Zusätzliche Regeln für den Gesprächsdienst

ElevenLabs stellt einen technischen Dienst bereit. MYNA handelt weder als Vertreterin noch als Partnerin oder Gemeinschaftsunternehmen von ElevenLabs. Soweit dessen Dienste verwendet werden, ist ElevenLabs hinsichtlich der folgenden nutzungsbezogenen Pflichten begünstigte Dritte.

Nutzen Sie den Gesprächsdienst nur für rechtmässige persönliche oder interne Zwecke. Unzulässig sind insbesondere rechtswidrige oder täuschende Inhalte, Verletzungen fremder Rechte, schädigende Manipulation, die Umgehung von Schutzmassnahmen, das Ausforschen oder Nachbauen von Anbietermodellen und die Nutzung zur Entwicklung konkurrierender Basismodelle. Übermitteln Sie keine Finanzkonto- oder amtlichen Identifikationsdaten und keine sensiblen Daten mit erhöhten Schutzanforderungen. Beachten Sie die Nutzungsbeschränkungen von ElevenLabs; weitergehende Anforderungen aus den ElevenAgents-Bedingungen und den ElevenLabs-Nutzungsbedingungen gelten für Ihre Dienstnutzung, soweit rechtlich wirksam einbezogen.

Für die angeforderten Gesprächsfunktionen gestatten Sie ElevenLabs, verbundenen Unternehmen und beauftragten Unterauftragnehmern die nicht ausschliessliche Verarbeitung Ihrer übermittelten Daten zur Bereitstellung und Unterstützung des Dienstes im in der Datenschutzerklärung erläuterten Umfang. Dies erlaubt keine unzulässige Datenbearbeitung, ersetzt keine gesondert erforderliche Einwilligung und beschränkt Ihre gesetzlichen Datenschutzrechte nicht.

5. Speicher, Widerruf und Löschung

Bücher bleiben unverschlüsselt im verwendeten Browser und werden nicht zwischen Geräten synchronisiert. Verwenden Sie ein geschütztes Gerät. Abmelden löscht Bücher nicht; Bücher auf anderen Geräten und exportierte Kopien sind gesondert zu entfernen. Die gemeinsame Domain mit der Hauptwebsite ist keine vollständig isolierte Speicherumgebung.

Widerruf oder Buchlöschung werden im Buch ausgelöst. Nach Serverbestätigung werden weitere KI-Verarbeitungen gesperrt und zugehörige laufende Gespräche beendet. Zugeordnete Anbieter-Gespräche werden zur Löschung vorgemerkt; bei Gruppengesprächen betrifft dies das ganze Gespräch. Die abgeschlossene Löschung beim Anbieter wird dadurch noch nicht bestätigt. Ohne Verbindung bleibt die Anfrage bis zum erneuten Versuch offen; andere Geräte können bis zur Serverbestätigung weiterarbeiten. Einzelheiten und Fristen stehen in der Datenschutzerklärung.

«Überall bei Zäme abmelden» beendet die Zäme-Sitzungen, jedoch weder lokale Bücher noch das gemeinsame MYNA-Login-Konto. Für Kontolöschung oder weitergehende Datenschutzanfragen schreiben Sie an info@myna-ai.ch.

6. Betrieb, Änderungen und Haftung

Die Testversion wird derzeit unentgeltlich angeboten, ohne Zusage dauerhafter Verfügbarkeit oder fehlerfreier Ergebnisse. MYNA kann den Betrieb für Wartung, Sicherheit oder Weiterentwicklung einschränken oder einstellen und missbräuchliche Nutzung sperren. Neue kostenpflichtige Leistungen bedürfen einer gesonderten Vereinbarung.

Die Haftung richtet sich nach dem anwendbaren Schweizer Recht. Insbesondere bleiben die Haftung für Absicht und grobe Fahrlässigkeit sowie weitere zwingende gesetzliche Ansprüche unberührt. Eine pauschale Haftungsbefreiung der Kirchgemeinde oder anderer Beteiligter wird nicht vereinbart.

Wesentliche Änderungen des Einsatzes und der Datenbearbeitung werden vor Einführung erläutert; eine neue Datenfreigabe wird verlangt, soweit erforderlich. Geänderte Nutzungsbedingungen werden Ihnen vor ihrer Annahme vorgelegt. Blosse Weiternutzung ersetzt keine erforderliche ausdrückliche Einwilligung. Es gilt Schweizer Recht unter Vorbehalt zwingender anderer anwendbarer Vorschriften; zwingende Gerichtsstände bleiben unberührt.